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DPM in Dinklage

Vier Spiele für die Herren, drei für die Frauen – leider waren für Petershagen die Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen danach schon beendet. Unsere beiden Teams mit Johannes, Benny und Christof sowie Steffi, Viola und Kornelia haben am Himmelfahrtswochenende im niedersächsischen Dinklage nicht den Einzug ins Viertelfinale geschafft und sind nach der Gruppenphase ausgeschieden. Aber angesichts der starken Gegner war das nicht verwunderlich.

Die Männer, altersmäßig das jüngste Team in der Gruppe, trafen auf den TV Erbenheim II aus Hessen (Meister in der Bezirksoberliga und Aufsteiger in die Verbandsliga), die SG Deißlingen, die in der insgesamt 80 Mannschaften umfassenden Bezirksliga des TT-Verbands Württemberg-Hohenzollern in ihrer Gruppe den fünften Platz belegte, sowie den Pulheimer SC vom Westdeutschen TT-Verband (1. Platz in der Bezirksliga Mittelrhein) und den TTC Seelbach-Schuttertal vom Südbadischen TT-Verband, der in der abgelaufenen Saison in der Bezirksklasse Ortenau ungeschlagen geblieben war.

Die Frauen hatten es mit DJK SV Steinberg aus Bayern (4. Platz in der Bezirksliga Oberpfalz), TTF Bad Honnef aus Nordrhein-Westfalen (1. Platz in der Bezirksliga Mittelrhein) und SG Schefflenz-Seckach vom Badischen TT-Verband (1. Platz in der Bezirksliga Ost) zu tun. Gespielt wurde in zwei benachbarten Hallen an insgesamt 32 Tischen.

Nach einem frühen Start in den Tag (Treff war um 6.15 Uhr bei Burger King in Vogelsdorf) und rund fünf Stunden Autofahrt mussten beide Mannschaften am Donnerstag (9. Mai) um 14.00 Uhr das erste Mal ran. Die Frauen starteten mit einem 4:2-Sieg gegen Schefflenz-Seckach, wobei der Gegner mit einer Jugendersatzspielerin antrat, die für das Turnier nicht spielberechtigt war. Sie spielte in der ersten Runde trotzdem und verlor 0:3 gegen Kornelia. Die weiteren Punkte holten Steffi im Einzel sowie Steffi und Viola im Doppel, der vierte Punkt ging kampflos an uns.

Trotz lautstarker Unterstützung durch den dreiköpfigen Fanclub (Line, Harald und Matthias) lief es bei den Männern leider nicht so gut. Gegen Pulheim wurde mit 1:4 verloren. Den Punkt holte Christof mit einem 3:0 gegen die Nummer eins des Gegners. Im Doppel verloren Johannes und Christof nur äußerst knapp mit 2:3. Um 17.00 Uhr stand für die Herren bereits das zweite Spiel an, diesmal gegen Seelbach-Schuttertal. Nach vielen spannenden Spielen hieß es am Ende 4:2 für den Gegner. Die Punkte für Petershagen steuerten Johannes in seinem ersten Einzel sowie Johannes und Christof im Doppel bei. Knapp war es bei Benny, der sein Einzel 2:3 verlor.

Der Freitag bescherte den Frauen einen Ruhetag, die Männer mussten dagegen zwei Spiele absolvieren – gegen Erbenheim und Deißlingen. Beide gingen mit 0:4 verloren. Damit blieb uns nur der letzte Platz in der Gruppe. Die beiden Gegner vom Freitag belegten die ersten beiden Ränge und zogen ins Viertelfinale ein. In der Runde der letzten acht Mannschaften waren Erbenheim und Deißlingen ebenfalls erfolgreich, nach Niederlagen im Halbfinale beendeten sie das Turnier gemeinsam auf dem dritten Platz.

Die Frauen mussten am Samstag zuerst gegen Steinberg antreten. Das Spiel ging zwar mit 0:4 verloren, allerdings gaben sich Steffi im Einzel und Steffi/Viola im Doppel jeweils nur knapp mit 2:3 geschlagen. Steinberg wurde Gruppensieger, war dann auch im Viertelfinale erfolgreich und verlor erst im Halbfinale.

Vor dem dritten Spiel gegen Bad Honnef war die Ausgangsposition für uns klar, der Sieger der Partie zieht ins Viertelfinale ein. Allerdings galt es, noch eine Hürde zu überspringen: eine offizielle Schlägerkontrolle. Während Steffi und Viola ihre Schläger kurz vor dem Spiel zurückerhielten, durfte Kornelia nicht mit ihrem Schläger spielen. Laut Oberschiedsrichter war der Belag nicht auf der ITTF-Liste aufgeführt. Da Kornelia keinen Ersatzschläger dabei hatte, half Christof aus, der ihr seinen Ersatzschläger gab, den er sich für das Turnier von Frank Reincke ausgeliehen hatte.

Nach der Aufregung um Kornelias Schläger brachte das Spiel gegen Bad Honnef ebenfalls viel Spannung. Zunächst gewann Steffi ihr erstes Einzel mit 3:2. Kornelia hatte zunächst Probleme mit dem Ersatzschläger und verlor ihr Einzel gegen die Nummer eins des Gegners 0:3. Nach einer 2:1 Führung unterlag auch Viola in ihrem Einzel noch mit 2:3. Im Doppel waren Steffi und Viola mit 3:1 erfolgreich, und es stand 2:2. Ihr zweites Einzel gab Steffi mit 0:3 ab. Viola schaffte mit einem 3:2-Sieg wieder den Ausgleich. Das letzte Spiel musste die Entscheidung bringen. Leider verlor Kornelia mit 0:3. Damit belegten die Frauen in ihrer Vierer-Gruppe den dritten Platz. Bad Honnef zog ins Viertelfinale ein, nach einer Niederlage war dort für sie aber Endstation.

Nach drei ereignisreichen, aber auch anstrengenden Tagen ging es am Samstagnachmittag wieder in Richtung Heimat und alle Petershagener waren sich einig: Auch wenn es sportlich hätte besser laufen können, es war ein Erlebnis, an einem solchen Turnier mit mehr als 100 Mannschaften aus ganz Deutschland teilnehmen zu können. Beide Teams wollen versuchen, sich auch in der nächsten Saison wieder zu qualifizieren. Das dürfte für die Männer allerdings schwierig werden, denn sie spielen dann in der A-Klasse. Die beiden diesjährigen Berliner Vertreter in dieser Klasse, Hertha BSC und Blau-Gold, mussten in Dinklage ebenfalls bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.

Vielen Dank an meinen Papa fürs Schreiben des Artikels!

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